Hygienekontrolleur/in

Was macht man in diesem Beruf?

Gesundheitsaufseher/innen bzw. Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen stellen die Einhaltung von Maßnahmen der Seuchenverhütung und -bekämpfung bzw. der Hygienevorschriften in öffentlichen, gewerblichen sowie privaten Anlagen und Einrichtungen sicher. Sie kontrollieren u.a. Betriebe des Gesundheits-, Rettungs-, Kur-, Bäder- und Bestattungswesens, Gemeinschaftsunterkünfte, Justizvollzugsanstalten, Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie militärische Einrichtungen. Auch auf Spielplätzen und in Schulen, in Trinkwasserversorgungsanlagen und in der Abwasser- und Abfallentsorgung entnehmen sie Proben und prüfen die hygienischen Bedingungen. Weiterhin ermitteln sie bei Verstößen gegen Auflagen zur Vermeidung gesundheitsgefährdender Umweltbelastungen wie Lärm, Luft- und Wasserverschmutzung oder radioaktiver Strahlung und beraten Behörden sowie Bevölkerung.

 


Wo arbeitet man?

Beschäftigungsbetriebe:

  • bei Behörden der Gesundheitsverwaltung, insbe-sondere in Gesundheitsämtern

Arbeitsorte:

  • an wechselnden Arbeitsorten im Außendienst
  • in Büroräumen


Welche Vorbildung wird erwartet?

In der Regel werden ein mittlerer Bildungsabschluss und ein ärztliches Attest gefordert.

 


Worauf kommt es an?

Anforderungen:

  • Sorgfalt (z. B. beim Überwachen der hygienischen Verhältnisse in Krankenhäusern)
  • Beobachtungsgenauigkeit (z. B. für das Erfassen von Infektionsgefahren auf Kinderspielplätzen oder in Wohnheimen)
  • Entscheidungsfähigkeit (z. B. bei Entscheidungen über Vorbeugemaßnahmen bei ansteckenden Krankheiten)


Schulfächer:

  • Biologie (z. B. beim Kennenlernen von Sachverhalten der Luft-, Boden-, Wasser- und Abwasserhygiene und -kontrolle)

  • Deutsch (z. B. beim Erledigen von Aufgaben im Rechts- oder Berichtswesen)

 

Quelle Berufsinformationen: BERUFENET — Stand: 01.08.2017