Bäcker/in

Was macht man in diesem Beruf?

Bäcker/innen stellen Brot und Brötchen, Backwaren aus Blätter-, Mürbe- oder Hefeteig, Torten und Süßspeisen, Partygebäck und kleine Gerichte her.
Dazu wiegen und messen sie die Zutaten, z. B. Mehl, Milch, Eier, Hefe, Gewürze und Zucker, ab und mischen sie nach Rezept zusammen. Sie überwachen die Teigbildungs- und Gärungsvorgänge und beschicken die Öfen. Schließlich glasieren oder garnieren sie die Waren, um sie zu verfeinern und sie noch appetitlicher aussehen zu lassen.


Wo arbeitet man?

Beschäftigungsbetriebe:

Bäcker/innen finden Beschäftigung

  • in handwerklichen Bäckereien
  • in industriellen Großbäckereien
  • in Fachgeschäften wie Spezial- und Diät-Bäckereien
  • in der Gastronomie und im Cateringbereich

Arbeitsorte:

  • in Backstuben
  • in Werkhallen
  • in Verkaufsräume (bei Beschäftigung in handwerk­lichen Bäckereien)


Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

 

Berufstyp/Ausbildungsart/Ausbildungsdauer

  • Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (gere­gelt durch Ausbildungsverordnung)
  • 3 Jahre
  • Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)


Worauf kommt es an?

Anforderungen:

  • Geschicklichkeit und Sinn für Ästhetik (z. B. beim Dekorieren von Gebäck)
  • Verantwortungsbewusstsein (z. B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)
  • Gute körperliche Konstitution (z. B. beim Heben von schweren Backblechen)


Schulfächer:

  • Mathematik (z. B. beim Abwiegen von Zutaten, Umrechnen von Gewichtsangaben, bei der Berechnung von Mischungsverhältnissen)
  • Chemie (z. B. zur Überwachung der Gärung von Sauer-teig durch Milchsäurebakterien und Hefen)

 

Quelle Berufsinformationen: BERUFENET — Stand: 01.08.2017